Baden-Württemberg

Die Untersuchungsämter für Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheit

Staatssekretärin Sabine Kurtz (CDU) besuchte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Sigmaringen

 

Staatssekretärin Sabine Kurtz (CDU) besuchte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Sigmaringen in Begleitung der Landtagsabgeordneten Andrea Bogner-Unden (GRÜNE) und Klaus Burger (CDU).

 

Frau Staatssekretärin Sabine Kurtz informierte sich bei ihrem Besuch über die Arbeit des CVUA Sigmaringen.

 

Am Montag 29. Januar 2024 besuchte Frau Staatssekretärin Sabine Kurtz (MdL) vom Ministerium für Ernährung, Ländlicher Raum und Verbraucherschutz (MLR) das CVUA Sigmaringen. Begleitet wurde die Staatssekretärin von den beiden Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Sigmaringen, Andrea Bogner-Unden und Klaus Burger.

 

v.l.n.r.: Klaus Burger, Mirjam Zeiher, Staatssekretärin Sabine Kurtz, Andrea Bogner-Unden, Paul-Hermann Reiser

 

Im Gespräch mit der Amtsleiterin Mirjam Zeiher und dem stellvertretenden Amtsleiter Paul-Hermann Reiser informierte sich Frau Staatssekretärin über die Aufgaben und Zuständigkeiten der CVUAs in Baden-Württemberg und insbesondere, die des CVUA Sigmaringen.

Kern der Gespräche waren die Schwerpunktbereiche des CVUA Sigmaringen und die Fragestellung, wie die umfangreichen Aufgaben an den Untersuchungsämtern auch in Zukunft gemeistert werden können. Dazu wurde angesprochen, dass neue Stellen für technische Mitarbeiter an den Untersuchungsämtern benötigt werden und der begonnene Stellenaufbau für Sachverständige dringend fortgesetzt werden muss. Daneben wurde die Wichtigkeit der Anpassung der Vergütungsstruktur im Verwaltungsbereich an sich ändernde Aufgaben und der Ausbildung am CVUA für die eigene Nachwuchsgewinnung erörtert.

Staatssekretärin Sabine Kurtz war bei der Besichtigung im Labor für Mykotoxinuntersuchungen, im Labor für Tabakerzeugnisse und im Labor für Konfitüren sehr interessiert und die jeweiligen Laborleitungen konnten alle aufkommenden Fragen zum Verbraucherschutz und wünschenswerten Gesetzesänderungen beantworten.

 

Im Mykotoxinlabor wurde unserem Besuch anschaulich dargestellt, wie wichtig eine repräsentative Probennahme ist, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, da Mykotoxine in Nestern vorkommen. So durfte Staatssekretärin Kurtz die farbige Bohne suchen, beispielhaft für ein Mykotoxinnest in einer ganzen Charge.

 

v.l.n.r.: Andrea Bogner-Unden, Klaus Burger, Staatssekretärin Sabine Kurtz, Mirjam Zeiher

 

Zu den neuartigen Tabak- bzw. Raucherzeugnissen wie Nikotin-Pouches oder HHC-haltige E-Zigaretten wurde lebhaft über die noch erforderlichen Gesetzesgrundlagen für einen ausreichenden Verbraucher- und insbesondere Jugendschutz gesprochen.

 

v.l.n.r.: Staatssekretärin Sabine Kurtz, Andrea Bogner-Unden, Mirjam Zeiher, Abteilungsleiter Dr. Harald Hahn (verdeckt), Klaus Burger, Manuela Rosenberger (Sachverständige Tabak)

 

Im Produktlabor für Konfitüren sprachen wir über den bei uns für alle Fruchtsorten verwendeten umgangssprachlichen Namen „Marmelade“ und warum dieser nur von kleinen Direktvermarktern verwendet werden darf und industrielle Hersteller dagegen ihre Produkte „Konfitüre“ nennen müssen.

 

v.l.n.r.: Mirjam Zeiher, Andrea Bogner-Unden (verdeckt), Staatssekretärin Sabine Kurtz, Lara Heim (Mitarbeiterin Konfitüren)

 

Diese drei Laboratorien standen exemplarisch für mehrere Bereiche im CVUA Sigmaringen, die als Zentrallaboratorien für die Untersuchung von Proben aus ganz Baden-Württemberg zuständig sind. Staatssekretärin Sabine Kurtz bestätigte die Wichtigkeit dieser Säule des Verbraucherschutzes und sprach dem CVUA Sigmaringen ihren Dank und ihre Wertschätzung aus.

 

Artikel erstmals erschienen am 31.01.2024 10:54:41

Copyright © 2005–2024 Alle Rechte vorbehalten.