Das CVUA Freiburg legt seinen Jahresbericht 2019 vor

Hans-Ulrich Waiblinger (CVUA Freiburg)

 

Untersuchungen insgesamt

Insgesamt ca. 12.800 Proben von Lebensmitteln, Wein, Trinkwasser und Futtermitteln hat das CVUA Freiburg 2019 im Rahmen des Verbraucherschutzes untersucht, dazu kommen weitere 28.000 Proben im Bereich der Tiergesundheitsdiagnostik.

 

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der beanstandeten Lebensmittelproben leicht zurückgegangen (von 20 % in 2018 auf 18 % in 2019).

 

Verteilung der Beanstandungsgründe bei beanstandeten Proben

 

27 Lebensmittelproben (= 0,2 % aller Proben Proben) mussten als gesundheitsschädlich beurteilt werden. Bei der Mehrzahl dieser Proben handelte es sich um spitze, scharfkantige Fremdkörper, die (meistens von Verbrauchern) in dem Lebensmittel gefunden wurden. Weitere Proben enthielten in hohen Anteilen nachweisbare Allergene, die als „nicht enthalten“ beworben oder nicht deklariert waren. 2 Proben von Pangasiusfilet mussten wegen erhöhten Gehalten an Chlorat bzw. quartären Ammoniumverbindungen entsprechend beurteilt werden.

 

Lebensmitteluntersuchung im Fokus: Listerien in Lebensmitteln, Chlorat in Fischfilet, Echtheit von Wildgerichten und mehr

Rückstände aus dem sogenannten Prozesswasser in Pangasiusfilets, die Situation bei krankmachenden Listerien in Lebensmitteln, die Überprüfung der Echtheit von Wildgerichten, umfassende Analysen rund ums Ei - eine Reihe unserer vielfältigen Untersuchungsprojekte des letzten Jahres stellen wir exemplarisch vor.

 Pangasiusfilet, Listerien, Pilzfleckeier (Verderbserscheinung)

von links nach rechts: Pangasiusfilet, Listerien, Pilzfleckeier (Verderbserscheinung)

 

2 Abteilungsleiter des CVUA Freiburg in den Ruhestand verabschiedet

Mit Dr. Rainer Malisch und Dr. Bernhard Schuster Schuster wurden zum Jahresende gleich 2 Abteilungsleiter verabschiedet. Beide waren weit über die Grenzen des Bundeslandes bekannte und anerkannte Experten auf ihrem jeweiligen Sachgebiet.

 

Dr. Malisch und Dr. Schuster bei ihren Verabschiedungen

Dr. Malisch und Dr. Schuster (von links nach rechts) bei ihren Verabschiedungen

 

Nuklearer Notfallschutz: Startschuss für den Erweiterungsbau

Nach umfangreichen Vorplanungen konnte im September 2019 mit den ersten Baumaßnahmen begonnen werden. Im Dezember nahm der Erweiterungsbau erkennbar Formen an. Mit dem Anbau sollen die räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um in einem nuklearen Notfall in kurzer Zeit große Mengen an Proben auf Radioaktivität zu untersuchen.

 

Nuklearer Notfallschutz: Erweiterungsbau

 

 

Die Broschüre zum Jahresbericht 2018Der soeben erschienene Jahresbericht 2019 des CVUA Freiburg informiert über Besonderheiten und Schwerpunkte.

 

 

Lesen Sie auch weitere Informationen und Berichte auf unserer Homepage unter www.cvua-freiburg.de. Dort berichten wir auch regelmäßig über aktuelle Themen aus unserem Hause.

 

Weitere ausführliche Berichte zum Download:

Landespressekonferenz Baden-Württemberg: Jahresbericht der Lebensmittelüberwachung für 2019 präsentiert

Jahresbericht der Lebensmittelüberwachung in Baden-Württemberg 2019

 

 

Bildnachweis

alle CVUA Freiburg

 

 

Artikel erstmals erschienen am 04.08.2020