Aufklärung zu illegalen und gefälschten Arzneimitteln bei „Labs Talk About“ im November

Arzneimittelteam des CVUA Karlsruhe

 

Rund 60 Gäste informierten sich am 10. November bei der „Labs Talk About“-Veranstaltung über illegale und gefälschte Arzneimittel. Beim Vortrag mit anschließender Diskussion und Laborführung fand ein lebhafter Austausch statt.

Oliver el-Atma stellte beim Vortrag u. a. eine Checkliste für den sicheren Online-Kauf von Arzneimitteln vor.

Bild 1: Oliver el-Atma stellte beim Vortrag u. a. eine Checkliste für den sicheren Online-Kauf von Arzneimitteln vor. Foto: Franziska Ertl

 

Bei der Begrüßung stellte Amtsleiter Dr. Stephan Walch das CVUA Karlsruhe mit seinen vielfältigen Aufgaben und Facetten kurz vor. Er betonte dabei auch die Ausbildungsmöglichkeiten, die das CVUA bietet (siehe auch unter UA-BW | CVUA Karlsruhe (Startseite) „Unsere Themen“: Stichwort „Ausbildung“).

 

Die Arzneimitteluntersuchungsstelle des Landes Baden-Württemberg und ihre Arbeit für sichere Arzneimittel

Oliver el-Atma informierte die Verbraucher über illegale Arzneimittel und Arzneimittelfälschungen. Zunächst präsentierte er Zahlen, welche die Dimensionen des Themas verdeutlichten und erläuterte, was unter illegalen Arzneimitteln und Arzneimittelfälschungen zu verstehen ist.

Ein Schwerpunkt des Vortrags waren die möglichen Qualitätsmängel und die damit verbundenen unkalkulierbaren Gesundheitsgefahren.

Der Vortrag zeigte auch auf, woran illegale Arzneimittel bzw. illegale Angebote im Internet erkennbar sind. Neben dubiosen Online-Angeboten wurden auch Arzneimittel als „Reisemitbringsel“ und die möglichen rechtlichen Folgen thematisiert. Abschließend wurde beleuchtet, wie Verbraucherinnen und Verbraucher sich möglichst gut vor illegalen Arzneimitteln schützen können (siehe Infokasten).

Nach dem Vortrag fand eine lebhafte Frage- und Antwortrunde statt. Im Anschluss daran nahmen fast alle anwesenden Gäste die Gelegenheit zu einer Führung durch die Räume der Arzneimitteluntersuchungsstelle wahr, um die Inhalte des Vortrags zu vertiefen und Einblicke in die Praxis zu erhalten.

In mehreren Gruppen aufgeteilt erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblick in die vielfältige, analytische Arbeit der Arzneimitteluntersuchungsstelle.

 

Einblicke in die Laborführung durch die Arzneimitteluntersuchungsstelle.

Bild 2: Einblicke in die Laborführung durch die Arzneimitteluntersuchungsstelle. Fotos und Collage: Franziska Ertl

 

Das Team der Arzneimitteluntersuchungsstelle präsentierte die Themenschwerpunkte Dopingmittel, Potenzmittel und Schlankheitsmittel. Den Besucherinnen und Besuchern wurden u. a. gezeigt:

  • Wie werden Zoll- bzw. Dopingproben analysiert und beurteilt?
  • Was sind typische illegale Produkte?
  • Wie unterscheiden sich Original und Fälschung?
  • Welche Methoden / Geräte werden zur Analyse der Proben eingesetzt?
  • Wie lange dauert die Bearbeitung einer Probe?
  • Wie kann der Verbrauch verwendeter Chemikalien verringert werden?

 

Die Erläuterungen und Ausführungen der Expertinnen und Experten stießen auf großes Interesse, was an den vielen Fragen erkennbar war. Die spannenden Einblicke in die verschiedenen Themengebiete, die Laborpraxis und die moderne Ausstattung der Labore führten zu vielen positiven Rückmeldungen.

 

Infokasten

Die folgenden Tipps können Sie insbesondere beim Online-Kauf von Arzneimitteln vor illegalen Arzneimitteln und Fälschungen schützen:

  • EU-Sicherheitslogo vorhanden und durch Klick verifiziert
  • vollständiges Impressum mit deutscher Adresse und Telefonnummer
  • rezeptpflichtige Medikamente nur gegen gültiges Rezept
  • Kontaktmöglichkeit zu approbierten Apothekerinnen und Apothekern während Geschäftszeiten
  • sichere Zahlungsmethoden (keine Vorkasse an unbekannte Empfänger)
  • deutsche Sprache ohne Rechtschreibfehler
  • realistische Preise
  • https-Verschlüsselung der Website (Schloss-Symbol)
  • Datenschutzerklärung und AGBs in deutscher Sprache
  • Versand aus EU-Land

 

Haben Sie noch mehr Interesse an unserer Arbeit? „Labs Talk About“ geht auch im Jahr 2026 weiter:

Unser nächster Termin:

  • 9. März 2026 „Der Tod im Storchennest“

 

Weitere Informationen folgen jeweils vor den Veranstaltungen u. a. hier auf dieser Webseite und auf unserem Instagram-Kanal.

 

Anmeldungen werden gerne entgegengenommen, per Mail an:

poststelle@cvuaka.bwl.de

Eine Verarbeitung persönlicher Daten findet nicht statt.

 

 

Artikel erstmals erschienen am 12.12.2025