Schimmelpilzgifte: unterschätzte Gefahr?
FAST FÄCTS

Nicht jeder Schimmel ist gefährlich – manche retten sogar Leben. Doch einige Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) gehören zu den am stärksten kanzerogen wirkenden natürlichen Stoffen überhaupt.
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Mykotoxine gehören zu den am wenigsten sichtbaren Risiken in unseren Lebensmitteln und genau deshalb sind sie so spannend. Gemeinsam mit Dr. Tanja Welsch und Benjamin Dambacher vom CVUA Sigmaringen werfen wir einen Blick auf Schimmelpilzgifte, Mutterkorn und andere natürliche Kontaminanten, die uns im Alltag begegnen können.
Dabei erfahren wir, warum Mykotoxine selbst nach dem Backen oder Kochen oft noch vorhanden sind, weshalb bestimmte Lebensmittel wie Nüsse, Pistazien oder Trockenfrüchte besonders im Fokus stehen und wie moderne Labore selbst kleinste Spuren dieser Stoffe nachweisen.
4 Fakten
- Getrocknete Feigen gehören zu den Lebensmitteln mit den häufigsten Auffälligkeiten.
- Während des Dubai-Schokoladen-Hypes wurden in vielen untersuchten Produkten erhöhte Aflatoxin-Gehalte gefunden.
- Schimmel kann nicht nur auf dem Feld, sondern auch bei uns zu Hause entstehen, beispielsweise in Gewürzen, die direkt über dem Herd gelagert werden.
- Backen, Kochen oder Frittieren zerstören Mykotoxine häufig nicht.
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Weitere Hintergründe rund um die Analytik von Mykotoxinen gibt es in Folge 43 unserer Apfel-Vogel-Stories.
Bild von Andreas Lischka auf Pixabay.