Rückstände und Kontaminanten in Frischobst aus konventionellem Anbau 2020

Ein Bericht aus unserem Laboralltag

Kathi Hacker, Florian Hägele und Ellen Scherbaum

 

Zusammenfassung

Die Untersuchungen von frischem Obst aus konventionellem Anbau zeigen eine geringe Verschlechterung der Rückstandssituation im Vergleich zum Vorjahr. Besonders auffällig waren exotische Früchte – insbesondere Granatäpfel, Maracuja und Papaya. Bei zwei der untersuchten Proben waren die nachgewiesenen Pestizidgehalte gesundheitlich relevant. Unser Tipp generell: Waschen Sie Obst vor dem Verzehr mit warmem Wasser ab, ein Teil der Rückstände lässt sich so entfernen.

 

Schmuckelement.

Übersicht

Im Jahr 2020 wurden am CVUA Stuttgart insgesamt 618 Proben Frischobst aus konventionellem Anbau auf Rückstände von über 750 verschiedenen Pestiziden, Pestizidmetaboliten sowie Kontaminanten untersucht. 602 dieser Proben (97 %) wiesen Rückstände von insgesamt 193 verschiedenen Pestizid-Wirkstoffen auf (im Jahr 2019: 190 Wirkstoffe, im Jahr 2018: 192 Wirkstoffe, im Jahr 2017: 190 Wirkstoffe, im Jahr 2016: 188 Wirkstoffe; im Jahr 2015: 179 Wirkstoffe; im Jahr 2014: 192 Wirkstoffe). Insgesamt wurden 4173 Rückstände gefunden (gemäß den gesetzlichen Definitionen, siehe auch Anlage 3 und 4).

 

Bei 33 Obstproben (5,3 %) wurden Überschreitungen der Höchstgehalte festgestellt (im Jahr 2019: 5,7 % (3,1 % ohne formale Chloratbeanstandungen), im Jahr 2018: 7 % (4,6 % ohne formale Chloratbeanstandungen), 2017: 7,0 %, im Jahr 2016: 6,9 %, im Jahr 2015: 5,2 %, im Jahr 2014: 11 %).

 

Im Vergleich zu den Vorjahren ergibt sich eine niedrigere Quote, wenn das polare Alt-Pestizid Chlorat mitberücksichtigt wird, eine etwas höhere Quote wenn Chlorat ausgeschlossen wird.

Bei der Neufestlegung von Rückstandshöchstgehalten für Chlorat im Jahr 2020 wurden in der Regel höhere, spezifische Rückstandshöchstgehalten festgesetzt, um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass Chlorat als Kontaminant in die Lebensmittel gelangt. Im Berichtsjahr wurden lediglich 2 Proben (0,3 %; Nektarinen und Erdbeeren aus Spanien) wegen einer Überschreitung des neuen spezifischen Grenzwertes an Chlorat beanstandet, im Vorjahr 2019 waren es 22 Proben (2,7 %).

 

Betrachtet man die Herkunftsländer mit der höchsten Quote an Überschreitungen genauer (> 9 %), so zeigt sich, dass überwiegend Drittländer vertreten sind (siehe Tabelle 1).

 

Tabelle 1: Überschreitungen von Höchstgehalten in Obstproben aus konv. Anbau differenziert nach Herkunft; Probenzahlen pro Land > 5 (CVUAS 2020)
Land
Länderkategorie
Probenzahl
Proben > Höchstgehalt (%)
Türkei
Drittland
41
12 (29 %)
Vietnam
Drittland
6
1 (17 %)
Brasilien
Drittland
25
4 (16 %)
Griechenland
EU-Land
7
1 (14 %)
China
Drittland
8
1 (13 %)
Südafrika
Drittland
41
4 (10 %)
Neuseeland
Drittland
21
2 (10 %)

 

Infokasten

Rückstandshöchstgehalte

Rückstandshöchstgehalte sind keine toxikologischen Endpunkte oder toxikologische Grenzwerte. Sie werden aus Rückstandsversuchen abgeleitet, die unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden. Danach erfolgt eine Gegenüberstellung der zu erwartenden Rückstände mit den toxikologischen Grenzwerten, um die gesundheitliche Unbedenklichkeit bei lebenslanger und ggf. einmaliger Aufnahme sicherzustellen. Rückstandshöchstgehalte regeln den Handel und dürfen nicht überschritten werden. Ein Lebensmittel mit Rückständen über dem Rückstandshöchstgehalt ist nicht verkehrsfähig, darf also nicht verkauft werden. Nicht jede Überschreitung von Rückstandshöchstgehalten geht jedoch mit einem gesundheitlichen Risiko einher. Hier ist eine differenzierte Betrachtung erforderlich.

 

BVL-Broschüre, Pflanzenschutzmittel – sorgfältig geprüft, verantwortungsvoll zugelassen, November 2009

 

Ergebnisse im Detail

Alle Proben wurden routinemäßig mit der QuEChERS-Multi-Methode und mit der QuPPe-Methode (für sehr polare Stoffe; siehe auch http://quppe.eu) auf über 750 Stoffe untersucht. Tabelle 2 gibt einen Überblick über die untersuchten Obstproben aufgeschlüsselt nach dem Herkunftsgebiet.

 

Frischobst
Proben
Inland
Proben
anderer
EU-Länder
Proben
Drittländer
Proben unbekannter Herkunft
Proben
Gesamt
Anzahl Proben
180
160
265
13
618
davon mit Rückständen
177 (98 %)
155 (97 %)
258 (97 %)
12 (92 %)
602 (97 %)
Proben über Höchstmenge
2 (1 %)
7 4 %)
23 (9 %)
1 (8 %)
33 (5 %)
mittlerer Pestizidgehalt (mg/kg)
4,8
2,9
2,8
1,7
3,4
mittlerer Pestizidgehalt ohne Fosetyl (Summe), Bromid und Oberflächenbehandlungsmittel (mg/kg)*
0,40
0,56
0,40
0,20
0,44
Stoffe pro Probe
7,2
6,0
5,7
6,5
6,2

*Durch die vergleichsweise hohen Gehalte an Fosetyl (Summe), Bromid und an Oberflächenbehandlungsmitteln (Thiabendazol, Imazalil, Prochloraz und o-Phenylphenol) wird der mittlere Pestizidgehalt pro Probe stark beeinflusst. Deswegen wird der mittlere Pestizidgehalt pro Probe auch ohne diese Stoffe angegeben.

 

Die Proben stammten aus 37 verschiedenen Herkunftsländern, wobei die Mehrzahl aus Deutschland (180), Spanien (96), Italien (43), Südafrika (41), Türkei (41), Chile (27), Brasilien (25), Neuseeland (21) und Peru (21) kamen.

 

Im Jahr 2020 wiesen 602 (97 %) der Obstproben Rückstände auf. Es wurden 193 verschiedene Pestizidwirkstoffe gemäß der Rückstandsdefinition (siehe Anlage 4) nachgewiesen.

 

Im Schnitt wurden 6,2 verschiedene Wirkstoffe pro Obstprobe nachgewiesen. Der mittlere Pestizidgehalt lag bei den untersuchten Proben bei 0,44 mg/kg (ohne Fosetyl (Summe), ohne Bromid sowie ohne die Oberflächenbehandlungsmittel, die hauptsächlich auf der Schale von Zitrusfrüchten, z. T. auch bei Kernobst und exotischen Früchten in größeren Mengen vorkommen).

 

Zwei der 2020 untersuchten Obstproben aus konventionellem Anbau wiesen Gehalte auf, die bei der Anwendung des EFSA PRIMo-Modells der EU eine Ausschöpfung der ARfD über 100 % ergab:

  • Birnen aus China mit Chlorpyrifos-Rückständen
  • Orangen aus Uruguay mit Imazalil-Rückständen

Die Birnenprobe mit Chlorpyrifos-Rückständen wurde als für den Verzehr durch den Menschen ungeeignet und damit nicht sicher (i. S. von Artikel 14 Abs. 2 b VO (EG) Nr. 178/2002) beurteilt.

Bei Orangenproben ist die Bewertung der akuten Gesundheitsgefährdung durch den Verzehr der Früchte nicht so einfach, da die Proben zur Überprüfung der gesetzlich festgelegten Rückstandshöchstgehalte mit der Schale untersucht werden müssen. Somit ist eine belastbare Risikoabschätzung für den essbaren Anteil schwierig.

 

Infokasten

Akute Referenzdosis (Acute Reference Dose, ARfD)

Zur Bewertung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen, die eine hohe akute Toxizität aufweisen und schon bei einmaliger oder kurzzeitiger Aufnahme gesundheitsschädliche Wirkungen auslösen können, eignet sich der ADI-Wert (acceptable daily intake) nur eingeschränkt. Da er aus längerfristigen Studien abgeleitet wird, charakterisiert er eine akute Gefährdung durch Rückstände in der Nahrung möglicherweise unzureichend. Deshalb wurde neben dem ADI-Wert ein weiterer Expositionsgrenzwert eingeführt, die sogenannte akute Referenzdosis (acute reference dose, ARfD). Die Weltgesundheitsorganisation hat die ARfD als diejenige Substanzmenge definiert, die über die Nahrung innerhalb eines Tages oder mit einer Mahlzeit aufgenommen werden kann, ohne dass daraus ein erkennbares Gesundheitsrisiko für den Verbraucher resultiert. Anders als der ADI- wird der ARfD-Wert nicht für jedes Pflanzenschutzmittel festgelegt, sondern nur für solche Wirkstoffe, die in ausreichender Menge geeignet sind, schon bei einmaliger Exposition die Gesundheit zu schädigen.

 

EU Pesticides database

EFSA calculation model Pesticide Residue Intake Model “PRIMo”– revision 3.1

 

Tabelle 3 zeigt die Untersuchungsergebnisse in der Übersicht für die verschiedenen Obstgruppen.

 

Tabelle 3: Rückstände in Obstproben aus konventionellem Anbau differenziert nach Obstarten (CVUAS 2020)
Matrix
Anzahl Proben
Proben mit Rückständen
Proben mit Mehrfachrückständen
Proben > Höchstgehalt
Anzahl Befunde > Höchstgehalt
Stoffe über dem Höchstgehalt*
Beerenobst
153
149 (97 %)
145 (95 %)
5 (3 %)
5
Chlorat; Bromuconazol; Folpet; Nikotin; Iprodion
Exotische Früchte
145
136 (94 %)
116 (80 %)
16 (11 %)
19
Fosetyl, Summe (4x); Acetamiprid (3x); Deltamethrin (2x); Thiabendazol (2x); Denatoniumbenzoat (2x); Chlorfenapyr; Fenbuconazol; Fludioxonil; Captan; Etofenprox; Sulfoxaflor
Kernobst
90
90 (100 %)
89 (99 %)
3 (3 %)
3
Chlorpyrifos; Diflubenzuron; Ametoctradin
Steinobst
127
124 (98 %)
120 (94 %)
3 (2 %)
3
Chlorat; Carbendazim, Summe; Tebufenozid
Zitrusfrüchte
103
103 (100 %)
98 (95 %)
6 (6 %)
7
Imazalil; Diflubenzuron; Prochloraz, Summe; Buprofezin; Glufosinat, Summe; Nikotin; Fenbutatin-oxid
SUMME
618
602 (97 %)
568 (92 %)
33 (5 %)
 
 

*einzelne Proben enthielten mehr als nur einen Stoff über dem Höchstgehalt

 

Exotische Früchte und Zitrusfrüchte wiesen prozentual am häufigsten Überschreitungen der Höchstgehalte auf. Anlage 1 listet die Höchstmengenüberschreitungen in konventionell erzeugtem Frischobst auf. Besonders auffällig waren hier Proben aus der Türkei mit 9 von 41 Proben über den Höchstgehalten (22 %), davon 6 Granatäpfel. Die Anlagen 2 und 3 zeigen die Häufigkeitsverteilung der nachgewiesenen Wirkstoffe.

 

Darstellung der Ergebnisse für die einzelnen Obstarten

Beerenobst enthielt durchschnittlich 6,9 verschiedene Wirkstoffe pro Probe und wies im Schnitt 0,55 mg Pestizide pro kg (mittlerer Pestizidgehalt ohne Fosetyl Summe, Oberflächenbehandlungsmittel und Bromid) auf. Zum Vergleich, 2019 enthielt Beerenobst im Mittel 6,1 verschiedene Wirkstoffe und wies im durchschnittlich 0,56 mg Pestizide pro kg auf. Die empfindlichen Früchte sind anfällig für Pilzerkrankungen, vor allem bei feuchter Witterung, so dass je nach Wetterlage vermehrt Fungizide zum Einsatz kommen.

 

Insgesamt wurden 45 Erdbeerproben untersucht, davon waren 40 einheimisch und 4 stammten aus Spanien. In allen Erdbeeren konnten Rückstände nachgewiesen werden, aber keine der einheimischen Erdbeerenproben wurde beanstandet. Bei einer Erdbeerprobe aus Spanien wurde eine Höchstmengenüberschreitung von Chlorat festgestellt. Wie im Vorjahr, wurden die Wirkstoffe Fludioxonil, Cyprodinil, Fosetyl (Summe), Trifloxystrobin und Fluopyram, alles Fungizide, am häufigsten in Erdbeeren nachgewiesen. In einer einheimischen Erdbeerprobe wurden 14 verschiedene Wirkstoffe gefunden.

 

Auch Tafeltrauben wiesen häufig zahlreiche Wirkstoffe auf, bei einer Probe waren es 26 verschiedene Stoffe. Auch hier wurden Fungizide am häufigsten nachgewiesen (Fosetyl (Summe), Dimethomorph, Boscalid und Penconazol), gefolgt von dem Insektizid Spirotetramat. Trotz den vielen nachgewiesenen Rückstanden, wies nur eine Tafeltraubenprobe aus der Türkei eine Höchstgehaltsüberschreitung des Wirkstoffes Bromuconazol auf.

 

Tabelle 4: Rückstände in Beerenobst aus konventionellem Anbau (CVUAS 2020)
Matrix
Anzahl Proben
Proben mit Rückständen
Proben mit Mehrfach-rückständen
Proben > Höchstgehalt
Stoffe über dem Höchstgehalt
Brombeere
8
8 (100 %)
8 (100 %)
-
 
Erdbeere
45
45 (100 %)
45 (100 %)
1 (2 %)
Chlorat
Heidelbeere
22
19 (86 %)
17 (77 %)
1 (5 %)
Iprodion
Himbeere
13
12 (92 %)
10 (77 %)
1 (8 %)
Nikotin
Johannisbeere
21
21 (100 %)
21 (100 %)
1 (5 %)
Folpet
Moosbeere
1
1*
1
-
 
Stachelbeere
4
4*
4
-
 
Tafelweintraube
39
39 (100 %)
39 (100 %)
1 (3 %)
Bromuconazol
Summe Beerenobst
153
149 (97 %)
145 (95 %)
5 (3 %)
 

*Probenzahl unter 5 keine prozentuale Angabe

 

Kernobst enthielt im Schnitt 8,1 verschiedene Wirkstoffe pro Probe und wies durchschnittlich 0,32 mg Pestizide pro kg auf (mittlerer Pestizidgehalt ohne Fosetyl Summe, Oberflächenbehandlungsmittel und Bromid).

 

Tabelle 5: Rückstände in Kernobst aus konventionellem Anbau (CVUAS 2020)
Matrix
Anzahl Proben
Proben mit Rückständen
Proben mit Mehrfach-rückständen
Proben > Höchstgehalt
Stoffe über dem Höchstgehalt
Apfel
56
56 (100 %)
56 (100 %)
-
 
Birne
29
29 (100 %)
28 (97 %)
2 (7 %)
Chlorpyrifos; Diflubenzuron
Mispel
3
3*
3
1
Ametoctradin
Quitte
2
2*
2
-
 
Summe Kernobst
90
90 (100 %)
89 (99 %)
3 (3 %)
 

*Probenzahl unter 5 keine prozentuale Angabe

 

Konventionell erzeugte Äpfel und Birnen weisen sehr häufig Pflanzenschutzmittelrückstände auf. Insgesamt wurden 56 Apfelproben untersucht, davon waren 40 einheimisch. Desweiteren wurden 29 Birnenproben unter die Lupe genommen, davon 10 aus Deutschland. Alle Apfel- und Birnenproben enthielten Rückstände.

 

Steinobst enthielt im Schnitt 6,6 verschiedene Wirkstoffe pro Probe und wies durchschnittlich 0,49 mg Pestizide pro kg (mittlerer Pestizidgehalt ohne Fosetyl Summe, Oberflächenbehandlungsmittel und Bromid) auf. Die Proben stammten überwiegend aus Deutschland (38 Proben), Spanien, Italien, Chile und der Türkei.

 

Tabelle 6: Rückstände in Steinobst aus konventionellem Anbau (CVUAS 2020)
Matrix
Anzahl Proben
Proben mit Rückständen
Proben mit Mehrfach-rückständen
Proben > Höchstgehalt
Stoffe über dem Höchstgehalt
Aprikose
10
10 (100 %)
9 (90 %)
-
 
Avocado
19
18 (95 %)
15 (79 %)
1 (5 %)
Carbendazim, Summe
Mirabelle
2
2*
2
-
 
Nektarine
16
16 (100 %)
16 (100 %)
1 (6 %)
Chlorat
Pfirsich
14
13 (93 %)
13 (93 %)
-
 
Pflaume
46
45 (98 %)
45 (98 %)
-
 
Süßkirsche
20
20 (100 %)
20 (100 %)
1 (5 %)
Tebufenozid
Summe Steinobst
127
124 (98 %)
120 (94 %)
3 (2 %)
 

*Probenzahl unter 5 keine prozentuale Angabe

 

Zitrusfrüchte enthielten im Mittel 6,9 verschiedene Wirkstoffe und wiesen im Mittel 0,67 mg Pestizide pro kg (mittlerer Pestizidgehalt ohne Fosetyl Summe, Oberflächenbehandlungsmittel und Bromid) auf. Wenn die Oberflächenbehandlungsmittel Thiabendazol, Imazalil, Prochloraz und o-Phenylphenol, die z. T. auf der Schale von Zitrusfrüchten in größeren Mengen eingesetzt werden, in die Berechnung einfließen, ergibt sich ein Mittel von 4,1 mg Pestizide pro kg. Orangen, Clementinen, Satsumas, Mandarinen und Zitronen kamen überwiegend aus Spanien. Limetten waren aus Brasilien, Mexiko oder Vietnam. Hier waren auch Überschreitungen der Höchstgehalte zu verzeichnen z. T. für Stoffe, die in der EU nicht mehr eingesetzt werden. Wie im Vorjahr, wurde eine Überschreitung für Fenbutatin-oxid, eine Organozinnverbindung, die in den letzten Jahren so gut wie nicht mehr in Zitrusfrüchten vorkam, festgestellt.

 

Tabelle 7: Rückstände in Zitrusfrüchten aus konventionellem Anbau (CVUAS 2020)
Matrix
Anzahl Proben
Proben mit Rückständen
Proben mit Mehrfach-rückständen
Proben > Höchstgehalt
Stoffe über dem Höchstgehalt**
Clementine
11
11 (100 %)
11 (100 %)
-
 
Grapefruit
10
10 (100 %)
9 (90 %)
-
 
Kumquat
1
1*
0
-
 
Limette
15
15 (100 %)
14 (93 %)
1 (7 %)
Diflubenzuron
Mandarine
12
12 (100 %)
12 (100 %)
2 (17 %)
Glufosinat, Summe; Nikotin
Orange
26
26 (100 %)
25 (96 %)
3 (12 %)
Buprofezin; Fenbutatin-oxid; Imazalil; Prochloraz, Summe
Pomelo
2
2*
2
-
 
Satsumas
2
2*
2
-
 
Zitrone
24
24 (100 %)
23 (96 %)
-
 
Summe Zitrusfrüchte
103
103 (100 %)
98 (95 %)
6 (4 %)
 

*Probenzahl unter 5 keine prozentuale Angabe

**einzelne Proben enthielten mehr als nur einen Stoff über dem Höchstgehalt

 

Exotische Früchte enthielten durschschnittlich 3,6 verschiedene Wirkstoffe pro Probe und wiesen im Mittel 0,18 mg Pestizide pro kg (mittlerer Pestizidgehalt ohne Fosetyl Summe, Oberflächenbehandlungsmittel und Bromid) auf. Damit enthalten exotische Früchte im Vergleich zu anderen Obstarten die wenigsten Rückstände, allerdings haben sie die größte Quote an Höchstgehaltsüberschreitungen. Exotische Früchte kommen häufig aus sog. Drittländern, in denen andere klimatische Bedingungen herrschen und auch andere Pestizide zugelassen sind.

 

Die Situation bei den Granatäpfeln hat sich leider nicht nachhaltig verbessert: in 2020 wurden in 24 % der Proben (überwiegend aus der Türkei) Höchstgehaltsüberschreitungen festgestellt. Während in 2017 36 % der Granatäpfel aufgrund von Überschreitungen beanstandet wurden, waren es 2018 und 2019 mit 13 % bzw. 10 % kurzfristig weniger.

 

Tabelle 8: Rückstände in exotischen Früchten aus konventionellem Anbau (CVUAS 2020)
Matrix
Anzahl Proben
Proben mit Rückständen
Proben mit Mehrfach-rückständen
Proben > Höchstgehalt
Stoffe über dem Höchstgehalt**
Ananas
9
9 (100 %)
9 (100 %)
-
 
Banane
13
13 (100 %)
13 (100 %)
-
 
Feige
7
3 (43 %)
1 (14 %)
-
 
Granatapfel
25
25 (100 %)
25 (100 %)
6 (24 %)
Acetamiprid (3x); Captan; Deltamethrin; Fosetyl, Summe; Sulfoxaflor; Thiabendazol
Kakifrucht
13
12 (92 %)
10 (77 %)
-
 
Kaktusfeige
2
1*
1
1
Deltamethrin
Kapstachelbeere
1
1*
1
-
 
Kiwi
27
26 (96 %)
17 (63 %)
2 (7 %)
Denatoniumbenzoat (2x)
Litchi
3
2*
2
1
Fludioxonil
Mango
21
21 (100 %)
18 (86 %)
2 (10 %)
Etofenprox; Thiabendazol
Maracuja
8
8 (100 %)
6 (75 %)
2 (25 %)
Chlorfenapyr; Fenbuconazol; Fosetyl, Summe
Nashi Birne
5
5 (100 %)
5 (100 %)
-
 
Papaya
8
8 (100 %)
7 (88 %)
2 (25 %)
Fosetyl, Summe (2x)
Pitahaya
1
1*
1
-
 
Rhabarber
2
1*
0
-
 
Summe Exotische Früchte
145
136 (94 %)
116 (80 %)
16 (12 %)
 

*Probenzahl unter 5 keine prozentuale Angabe

**einzelne Proben enthielten mehr als nur einen Stoff über dem Höchstgehalt

 

Mehrfachrückstände

Rückstände mehrerer Pestizide waren auch im Jahr 2020 bei Obst sehr häufig nachweisbar: 568 Obstproben (92 %) wiesen zwei oder mehr Rückstände auf (im Jahr 2019: 90 %, im Jahr 2018: 89 %, im Jahr 2017: 91 %, im Jahr 2016: 90 %, im Jahr 2015: 89 %). Abbildung 1 zeigt Mehrfachrückstände in den verschiedenen Obstarten aus dem Jahr 2020. Der Spitzenreiter dieses Jahr waren zwei Tafeltraubenproben aus der Türkei mit 25 bzw. 26 unterschiedlichen Wirkstoffen, gefolgt von Birnen aus Italien mit 21 Wirkstoffen sowie Nektarinen aus Chile und Mandarinen aus Peru mit jeweils 20 Wirkstoffen.

 

Die Rückstandsbefunde sind sehr stark von den untersuchten Proben und deren Herkunft abhängig. Da jedes Jahr andere Schwerpunkte gesetzt werden oder risikoorientiert bestimmte aktuelle Fragestellungen bearbeitet werden, sind die Ergebnisse eines Jahres als nicht repräsentativ anzusehen.

 

Abb. 1a: Balkendiagramm Mehrfachrückstände in exotischen Früchten (CVUAS 2020).

 

Abb. 1b: Balkendiagramm Mehrfachrückstände in Beerenobst (CVUAS 2020).

 

Abb. 1c: Balkendiagramm Mehrfachrückstände in Zitrusfrüchten (CVUAS 2020).

 

Abb. 1d: Balkendiagramm Mehrfachrückstände in Kernobst (CVUAS 2020).

 

Abb. 1e: Balkendiagramm Mehrfachrückstände in Steinobst (CVUAS 2020).

Abbildung 1: Mehrfachrückstände in verschiedenen Obstarten (CVUAS 2020)

 

Beim Vergleich der Anzahl an verwendeten Pestizidwirkstoffen muss berücksichtigt werden, dass die einzelnen Kulturen in den verschiedenen klimatischen Zonen einem unterschiedlich starken Schädlingsdruck ausgesetzt sind. Entsprechend individuell und unterschiedlich sind somit auch die erforderlichen Pflanzenschutzmaßnahmen.

 

Einzelne Stoffe mit Besonderheiten

1. Phosphonsäure

Rückstände an Phosphonsäure können als Folge der Anwendung der fungiziden Pflanzenschutzmittelwirkstoffe Fosetyl und Salze der Phosphonsäure (in Deutschland im Obst- und Gemüsebau, z. B. bei Trauben, Brombeeren und Erdbeeren zugelassen) sowie aus früheren Anwendungen von Pflanzenstärkungsmitteln (sog. Blattdünger) auftreten.

 

Als gesetzliche Höchstmenge ist die Summe aus Fosetyl und Phosphonsäure sowie deren Salzen festgesetzt. Bei Frischobst aus konventionellem Anbau wurde Phosphonsäure in 284 Proben, das entspricht 46 % aller untersuchten Obstproben, mit Gehalten bis 102 mg/kg berechnet als Fosetyl, Summe (in Brombeeren) nachgewiesen. Der Wirkstoff Fosetyl per se wurde in nur vier Probe nachgewiesen (2x Tafeltrauben, 1x Erdbeeren, 1x Zitronen) (siehe Tabelle 9). Vier Proben wurden wegen einer Überschreitung der Höchstmenge an Fosetyl (Summe) beanstandet (siehe Anlage 1).

 

Aufgrund der durchschnittlich vergleichsweise hohen Rückstände an Phosphonsäure bzw. Fosetyl (Summe) wird der mittlere Pestizidge-halt pro Probe stark beeinflusst. In Tabelle 2 wird der mittlere Pestizidgehalt pro Probe deshalb auch ohne Fosetyl (Summe) angegeben.

 

Infokasten

Phosphonsäure und Fosetyl

Sowohl Fosetyl als auch Phosphonsäure sind in der EU zugelassene fungizide Wirkstoffe, die unabhängig vom Eintragsweg unter den Anwendungsbereich der VO (EG) Nr. 396/2005 fallen. Neben der Anwendung als Fungizid ist ferner ein Eintrag durch Düngemittel (sog. Blattdünger), die Phosphonate (Salze der Phosphonsäure) enthalten, denkbar. Diese Anwendung ist jedoch durch die Einstufung der Phosphonate als Fungizide seit dem Erntejahr 2014 nicht mehr möglich. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die Pflanzen Phosphonsäure speichern und erst im Laufe der Zeit abgeben, so dass auch Jahre später noch Befunde auf eine früher zulässige Blattdünung zurückgehen können.

 

Tabelle 9: Phosphonsäure und Fosetyl-Rückstände in Obst aus konventionellem Anbau (CVUAS 2020)
Matrixgruppe Parametername
Anzahl positiver Befunde
Bereich (mg/kg)
Beerenobst Fosetyl
3
0,011 – 0,10
Fosetyl, Summe berechnet
81
0,079 – 102
bestimmt als Phosphonsäure
 
0,059 – 76
Exotische Früchte Fosetyl, Summe berechnet
45
0,082 – 36
bestimmt als Phosphonsäure
 
0,061 – 27
Kernobst Fosetyl, Summe berechnet
58
0,067 – 46
bestimmt als Phosphonsäure
 
0,050 – 34
Steinobst Fosetyl, Summe berechnet
30
0,16 – 63
bestimmt als Phosphonsäure
 
0,12 – 47
Zitrusfrüchte Fosetyl
1
1,1
Fosetyl, Summe berechnet
70
0,071 – 19
bestimmt als Phosphonsäure
 
0,053 – 14

 

 

2. Chlorpyrifos und Chlorpyrifos-Methyl

Das Insektizid und Akarizid Chlorpyrifos wird/wurde gegen saugende und beißende Insekten in der Landwirtschaft, zur Bekämpfung von Lagerschädlingen, in der Tierhaltung gegen Ektoparasiten und im Haushalt eingesetzt. Chlorpyrifos gehört zu der großen Gruppe der Phosphorsäureester, deren insektizide Wirkung auf einer Hemmung der Cholinesterase beruht. Ihr Siegeszug begann nach dem zweiten Weltkrieg. Im Unterschied zu den Organochlorverbindungen, die in der Umwelt persistent sind, bauen sich Organophosphate rasch ab. Ihre akute Toxizität ist zwar hoch, E605 (Parathion) erlangte zeitweise eine zweifelhafte Bekanntheit bei Selbstmorden (die Hemmung der Cholinesterase führt insbesondere zu Krämpfen des Magen-Darm-Traktes und kann den Tod durch Atemlähmung zur Folge haben), die chronische Toxizität wurde jedoch als eher gering eingeschätzt.

 

2014 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine toxikologische Neubewertung von Chlorpyrifos vorgenommen und die duldbare tägliche Aufnahmemenge (acceptable daily intake, ADI, chronische Toxizität) sowie die akute Referenzdosis (ARfD, akute Toxizität) nach unten korrigiert (siehe Infokasten) [1]. In der Folge wurden 2016 und 2018 auch einige Rückstandshöchstgehalte abgesenkt. Die Zulassung in der EU endete zum 16.02.2020. Die Übergangsfrist zum Aufbrauch vorhandener Mittel endete zum 18.04.2020. Ab 13.11.2020 wurden die Höchstgehalte für Obst auf 0,01 mg/kg abgesenkt.

 

In 2020 wurde in einer Probe Birnen aus China eine Chlopyrifos-Höchstgehaltsüberschreitung festgestellt. Insgesamt wurde in 10 Proben Chlorpyrifos-Rückstande über 0,01 mg/kg nachgewiesen, wobei die Proben alle vor November entnommen wurden. Im Vergleich, 2019 wurden 14 Befunde von Chlorpyrifos-Rückstände über 0,01 mg/kg in Obst verzeichnet (siehe Tabelle 10).

 

Tabelle 10: Chlorpyrifosrückstände in Obst aus konventionellem Anbau > 0,01 mg/kg (CVUAS 2020 und 2019)
Jahr Obstsorte Herkunftsland
Chlorpyrifos (mg/kg)
2020
Banane Costa Rica
0,16
Banane Costa Rica
0,032
Banane Ecuador
0,02
Banane Panama
0,014
Birne China
0,075
Limette Brasilien
0,023
Limette Brasilien
0,015
Orange Marokko
0,041
Orange Ägypten
0,059
Pomelo China
0,02
2019 Banane Costa Rica
0,021
Banane Ecuador
0,047
Clementine Italien
0,013
Granatapfel Türkei
0,026
Granatapfel Türkei
0,015
Grapefruit Türkei
0,28
Grapefruit Türkei
0,02
Orange Italien
0,026
Orange Italien
0,088
Orange Marokko
0,046
Orange Südafrika
0,019
Orange Italien
0,094
Pomelo China
0,039
Quitte Türkei
0,076

 

Zusammen mit Chlorpyrifos wurde auch die Zulassung von Chlorpyrifos-methyl, einer strukturverwandten Verbindung, nicht mehr verlängert. Auch hier wurde der Höchstgehalt ab 13.11.2020 auf 0,01 mg/kg abgesenkt. 2020 gab es weniger Befunde über 0,01 mg/kg als noch in 2019 (Tabelle 11). Keine der Proben wurde beanstandet, da diese alle vor November entnommen wurden.

 

Tabelle 11: Chlorpyrifos-methyl-Rückstände in Obst aus konventionellem Anbau > 0,01 mg/kg (CVUAS 2020 und 2019)
Jahr Obstsorte Herkunftsland
Chlorpyrifos-methyl (mg/kg)
2020 Orange Spanien
0,035
Orange Türkei
0,19
Orange Spanien
0,018
Pfirsich Italien
0,024
2019 Apfel Italien
0,04
Grapefruit Türkei
0,22
Mandarine Spanien
0,072
Mandarine Spanien
0,026
Mandarine Spanien
0,017
Mandarine Türkei
0,018
Orange Spanien
0,055
Orange Spanien
0,016
Orange Spanien
0,068
Orange Spanien
0,011
Orange Spanien
0,066
Orange Spanien
0,032
Orange Spanien
0,035
Orange Spanien
0,093
Orange Spanien
0,059
Orange Spanien
0,089
Orange Spanien
0,037
Pfirsich Italien
0,012
Satsumas Spanien
0,02
Tafelweintraube rot Italien
0,018
Zitrone Spanien
0,066

 

Wie schneidet TK-Obst ab?

Zusätzlich zu den 618 Frischobstproben wurden in 2020 auch insgesamt 47 Proben tiefgekühlte Obsterzeugnisse aus konventionellem Anbau auf Rückstände von über 750 verschiedenen Pestiziden, Pestizidmetaboliten sowie Kontaminanten untersucht. Bei 27 Proben war die Herkunft unbekannt, 14 Proben stammten aus Serbien. Alle Proben wiesen Mehrfachrückstände von Pestizid-Wirkstoffen auf. Bei 9 Proben (19 %) wurden Höchstgehaltsüberschreitungen festgestellt: 4 Proben unbekannter Herkunft, 4 Proben aus Serbien und eine Probe aus den Niederlanden. Damit liegt die Beanstandungsquote deutlich höher als bei frischer Ware. TK-Obst ist eben nicht einfach nur tiefgekühlte Frischware, da die Erzeugnisse aus ganz anderen Herkunftsländern stammen und damit auch andere Pestizidwirkstoffe enthalten. Tabelle 12 zeigt die Untersuchungsergebnisse in der Übersicht für die verschiedenen TK-Obstgruppen.

 

Tabelle 12: Rückstände in TK-Obstproben aus konventionellem Anbau differenziert nach Obstarten (CVUAS 2020)
Matrix
Anzah Probenl
Proben mit Rückständen
Proben mit Mehrfach-rückständen
Proben > Höchstgehalt
Anzahl Befunde > Höchstgehalt
Stoffe über dem Höchstgehalt**
Brombeere tiefgefroren
11
11 (100 %)
11 (100 %)
4 (36 %)
4
Dithiocarbamate (3x); Iprodion
Erdbeere tiefgefroren
5
5 (100 %)
5 (100 %)
1 (20 %)
3
Procymidon; Isoprocarb; Chlormequatchlorid
Heidelbeere tiefgefroren
5
5 (100 %)
5 (100 %)
1 (20 %)
1
Iprodion
Himbeere tiefgefroren
21
21 (100 %)
21 (100 %)
3 (14 %)
4
Iprodion (2x); Acequinocyl; DEET
Johannisbeere tiefgefroren
1
1*
1
-
-
 
Ananas tiefgefroren
1
1*
1
-
-
 
Sauerkirsche tiefgefroren
3
3*
3
-
-
 
SUMME
47
47 (100 %)
47 (100 %)
9 (19 %)
 
 

*Probenzahl unter 5 keine prozentuale Angabe

**einzelne Proben enthielten mehr als nur einen Stoff über dem Höchstgehalt

 

Bildernachweis

CVUA Stuttgart, Pestizidlabor

 

Quellen

[1] CVUAS, Das „AUS“ beschlossen: in der EU ist das Insektizid Chlorpyrifos nicht mehr zugelassen

 

Anlagen

Anlage 1: Stoffe mit Höchstgehaltsüberschreitungen aufgeschlüsselt nach Obstart und Herkunftsland (CVUAS 2020)
Wirkstoff Höchstgehaltsüberschreitungen bei
Acetamiprid Granatapfel (Türkei 3x)
Ametoctradin Mispel (Italien)
Bromuconazol Tafelweintraube (Türkei)
Buprofezin Orange (Türkei)
Captan Granatapfel (Türkei)
Carbendazim, Summe Avokado (Südafrika)
Chlorat Erdbeere (Spanien); Nektarine (Spanien)
Chlorfenapyr Maracuja (Vietnam)
Chlorpyrifos Birne (China)
Deltamethrin Granatapfel (Türkei); Kaktusfeige (Italien)
Denatoniumbenzoat Kiwi (Neuseeland 2x)
Diflubenzuron Birne (Türkei); Limette (Brasilien)
Etofenprox Mango (Spanien)
Fenbuconazol Maracuja (Südafrika)
Fenbutatin-oxid Orange (Türkei)
Fludioxonil Litchi (Madagaskar)
Folpet Johannisbeere (Deutschland)
Fosetyl, Summe Granatapfel (Türkei); Maracuja (Südafrika); Papaya (Brasilien 2x)
Glufosinat, Summe Mandarine (Südafrika)
Imazalil Orange (Uruguay)
Iprodion Heidelbeere (Chile)
Nikotin Mandarine (Spanien); Himbeere (Deutschland)
Prochloraz, Summe Orange (Griechenland)
Sulfoxaflor Granatapfel (Türkei)
Tebufenozid Süßkirsche (ohne Angabe)
Thiabendazol Granatapfel (Türkei); Mango (Brasilien)

 

Anlage 2: Nachweishäufigkeit der wichtigsten Wirkstoffe* für Frischobst, sowie aufgeschlüsselt nach Obstart, in Prozent der untersuchten Proben (CVUAS 2020), im Vergleich 2019

Anlage 2a: Balkendiagramm Nachweishäufigkeit der wichtigsten Wirkstoffe in Frischobst in Prozent der untersuchten Proben (CVUAS 2020).

 

Anlage 2b: Balkendiagramm Nachweishäufigkeit der wichtigsten Wirkstoffe in Beerenobst in Prozent der untersuchten Proben (CVUAS 2020).

 

Anlage 2c: Balkendiagramm Nachweishäufigkeit der wichtigsten Wirkstoffe in Kernobst in Prozent der untersuchten Proben (CVUAS 2020).

 

Anlage 2d: Balkendiagramm Nachweishäufigkeit der wichtigsten Wirkstoffe in Steinobst in Prozent der untersuchten Proben (CVUAS 2020).

 

Anlage 2e: Balkendiagramm Nachweishäufigkeit der wichtigsten Wirkstoffe in Zitrusfrüchten in Prozent der untersuchten Proben (CVUAS 2020).

 

Anlage 2f: Balkendiagramm Nachweishäufigkeit der wichtigsten Wirkstoffe in exotischen Früchten in Prozent der untersuchten Proben (CVUAS 2020).

*Entsprechend den gültigen Rückstandsdefinitionen, siehe Anlage 4
A = Akarizid; B = Bakterizid; F = Fungizid; H = Herbizid; I = Insektizid;
M = Metabolit; W = Wachstumsregulator

 

Anlage 3: Häufigkeit der Rückstandsbefunde von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen in Frischobst aus konventionellem Anbau (CVUAS 2020)
Pestizide und Metabolite
Anzahl positive Befunde
mg/kg
< 0,01
< 0,05
< 0,2
< 1
< 10
< 20
> 20
Max.
Fosetyl, Summe
284
0
0
31
94
118
21
20
102
Fludioxonil
243
79
44
53
48
19
0
0
7,3
Cyprodinil
139
61
35
25
17
1
0
0
1
Boscalid
138
65
40
16
15
2
0
0
1,9
Pyrimethanil
135
76
11
10
20
18
0
0
3,2
Trifloxystrobin
134
56
50
17
11
0
0
0
0,97
Fluopyram
112
50
25
25
12
0
0
0
0,59
Acetamiprid
108
49
42
14
3
0
0
0
0,35
Tebuconazol
106
48
39
15
3
1
0
0
1,1
Myclobutanil
97
76
12
4
5
0
0
0
0,48
Pyraclostrobin
90
43
32
12
3
0
0
0
0,39
Spirotetramat, Summe
87
28
40
17
2
0
0
0
0,5
Difenoconazol
86
66
17
3
0
0
0
0
0,064
Imazalil
86
9
3
4
19
51
0
0
4,5
Captan
85
16
35
18
16
0
0
0
0,88
Lambda-Cyhalothrin
85
62
19
4
0
0
0
0
0,11
Azoxystrobin
83
26
22
16
18
1
0
0
1,2
Thiacloprid
82
59
18
5
0
0
0
0
0,1
Chloranthraniliprol
77
55
22
0
0
0
0
0
0,038
Imazalil Met. FK411
76
6
18
44
8
0
0
0
0,35
Acetamiprid Met. IM-2-1
69
61
8
0
0
0
0
0
0,049
Pyriproxyfen
68
39
26
3
0
0
0
0
0,12
Thiabendazol
63
17
8
9
19
10
0
0
3,7
Dithianon
59
5
26
20
7
1
0
0
1,8
Pirimicarb
55
32
18
5
0
0
0
0
0,12
Deltamethrin
54
26
26
2
0
0
0
0
0,078
Carbendazim, Summe
50
36
11
2
1
0
0
0
0,28
Chlorpyrifos
42
32
7
3
0
0
0
0
0,16
Spinosad
41
13
17
9
2
0
0
0
0,45
Imidacloprid
40
29
10
1
0
0
0
0
0,066
Thiabendazol-5-hydroxy
38
14
18
6
0
0
0
0
0,14
Methoxyfenozide
35
20
12
3
0
0
0
0
0,16
Fluxapyroxad
33
20
6
3
4
0
0
0
0,77
Chlorat
32
15
13
4
0
0
0
0
0,12
Fenhexamid
32
12
7
8
4
1
0
0
1,5
Penconazol
32
24
4
4
0
0
0
0
0,13
Bifenthrin
31
15
16
0
0
0
0
0
0,047
Imidacloprid, Olefin-
31
25
5
1
0
0
0
0
0,086
Indoxacarb
31
17
11
3
0
0
0
0
0,08
Pendimethalin
31
30
1
0
0
0
0
0
0,048
2,4-D
27
17
7
3
0
0
0
0
0,09
Dimethomorph
27
15
2
3
7
0
0
0
0,97
Fenpyroximat
27
16
10
1
0
0
0
0
0,066
Propiconazol
27
16
7
1
2
1
0
0
1,3
Cypermethrin, Summe
25
10
7
6
2
0
0
0
0,21
Hexythiazox
24
17
7
0
0
0
0
0
0,018
Metalaxyl (-M)
22
18
3
0
1
0
0
0
0,37
Etofenprox
21
8
6
4
3
0
0
0
0,87
Prochloraz, Summe
20
3
1
4
6
6
0
0
3,2
Trifloxystrobin Met. CGA 321112
20
0
19
1
0
0
0
0
0,051
Cyprodinil Met. CGA304075
19
2
8
8
1
0
0
0
0,22
Dithiocarbamate
18
0
0
12
6
0
0
0
0,6
Hydroxy-Tebuconazol
18
9
9
0
0
0
0
0
0,049
Tebufenozid
18
16
2
0
0
0
0
0
0,044
Ethephon
17
0
6
7
4
0
0
0
0,8
Gibberelinsäure
17
0
8
4
5
0
0
0
0,3
Proquinazid
17
2
9
6
0
0
0
0
0,12
Pirimicarb, Desmethyl-
16
14
2
0
0
0
0
0
0,02
Spirodiclofen
16
8
7
1
0
0
0
0
0,14
Dodin
15
7
6
1
1
0
0
0
0,23
Phosmet, Summe
15
9
4
2
0
0
0
0
0,2
Tau-Fluvalinat
14
8
3
3
0
0
0
0
0,1
Chlorpyrifos-methyl Met. 2,3,5-Trichloro-6-methoxypyridine
13
10
3
0
0
0
0
0
0,02
Cyantraniliprol
13
1
8
4
0
0
0
0
0,07
Ethephon Metabolit HEPA
13
0
8
5
0
0
0
0
0,14
Fluopyram-Benzamid
13
13
0
0
0
0
0
0
0,009
Chlorpyrifos-methyl
12
7
4
1
0
0
0
0
0,19
Clothianidin
12
9
3
0
0
0
0
0
0,022
Fenbuconazol
12
6
4
1
1
0
0
0
0,32
Iprodion
12
11
0
0
1
0
0
0
0,25
Malathion, Summe
12
10
2
0
0
0
0
0
0,044
Fenoxycarb
11
8
3
0
0
0
0
0
0,02
Metrafenon
11
5
2
2
2
0
0
0
0,4
2,4-D, Summe
10
0
0
6
4
0
0
0
0,31
Emamectin B1a/B1b
10
8
2
0
0
0
0
0
0,022
Etoxazol
10
9
1
0
0
0
0
0
0,013
MCPA
10
10
0
0
0
0
0
0
0,006
Spinetoram
10
8
2
0
0
0
0
0
0,011
Thiophanat-methyl
10
8
1
1
0
0
0
0
0,085
Bupirimat
9
7
1
0
1
0
0
0
0,23
Difenoconazol Alkohol
9
6
3
0
0
0
0
0
0,029
Fenpropimorph
9
7
2
0
0
0
0
0
0,014
Flonicamid, Summe
9
6
2
1
0
0
0
0
0,053
Glyphosat
9
0
6
2
1
0
0
0
0,2
Trimethylsulfonium-Kation
9
7
1
1
0
0
0
0
0,053
Bifenazat, Summe
8
6
1
1
0
0
0
0
0,14
Orthophenylphenol
8
0
3
0
3
2
0
0
3
Thiamethoxam
8
6
2
0
0
0
0
0
0,045
Ametoctradin
7
0
3
2
1
1
0
0
1,3
Cyflufenamid
7
6
1
0
0
0
0
0
0,022
Pyridaben
7
5
2
0
0
0
0
0
0,026
Buprofezin
6
5
0
1
0
0
0
0
0,14
Diazinon
6
4
2
0
0
0
0
0
0,011
Mandipropamid
6
4
1
0
1
0
0
0
0,32
Metalaxyl Met.CGA 94689
6
5
1
0
0
0
0
0
0,027
Propyzamid
6
6
0
0
0
0
0
0
0,003
Triclopyr
6
6
0
0
0
0
0
0
0,004
Cyfluthrin
5
3
2
0
0
0
0
0
0,018
Diflubenzuron
5
2
3
0
0
0
0
0
0,013
Ethirimol
5
2
3
0
0
0
0
0
0,025
Fenvalerat u Esfenvalerat, Summe
5
1
4
0
0
0
0
0
0,05
Forchlorfenuron
5
5
0
0
0
0
0
0
0,003
Glufosinat, Summe
5
0
3
2
0
0
0
0
0,12
Iprovalicarb
5
5
0
0
0
0
0
0
0,005
Isofetamid
5
0
1
4
0
0
0
0
0,18
Quinoxyfen
5
3
2
0
0
0
0
0
0,015
Sulfoxaflor
5
3
1
1
0
0
0
0
0,12
Chlorthalonil
4
2
0
2
0
0
0
0
0,19
Dimethoat O-Desmethyl
4
4
0
0
0
0
0
0
0,006
Famoxadone
4
1
2
1
0
0
0
0
0,08
Fenpropidin
4
3
0
1
0
0
0
0
0,075
Fluazifop
4
4
0
0
0
0
0
0
0,003
Folpet
4
2
2
0
0
0
0
0
0,036
Nikotin
4
0
4
0
0
0
0
0
0,032
Novaluron
4
2
2
0
0
0
0
0
0,014
Tebufenpyrad
4
2
2
0
0
0
0
0
0,021
Tetraconazol
4
3
0
1
0
0
0
0
0,068
Zoxamid
4
3
0
0
1
0
0
0
0,28
Abamectin, Summe
3
1
2
0
0
0
0
0
0,017
Acrinathrin
3
3
0
0
0
0
0
0
0,008
Chlorthalonil-4-hydroxy
3
1
2
0
0
0
0
0
0,031
Denatoniumbenzoat
3
1
2
0
0
0
0
0
0,026
Fenazaquin
3
3
0
0
0
0
0
0
0,007
Fluazinam
3
1
2
0
0
0
0
0
0,034
Fluopicolid
3
2
0
1
0
0
0
0
0,15
Myclobutanil Met. RH9090
3
0
2
1
0
0
0
0
0,058
Spiroxamin
3
2
0
1
0
0
0
0
0,068
Triflumuron
3
0
3
0
0
0
0
0
0,034
4-Chlorbenzoesäure
2
2
0
0
0
0
0
0
0,001
Bensulid
2
2
0
0
0
0
0
0
0,007
Boscalid Met. M510F01
2
0
2
0
0
0
0
0
0,013
Carbaryl
2
2
0
0
0
0
0
0
0,002
Chlorpyrifos-methyl desmethyl
2
0
2
0
0
0
0
0
0,019
Clethodim, Summe
2
0
2
0
0
0
0
0
0,012
Clethodim-sulfoxid
2
0
2
0
0
0
0
0
0,014
Epoxiconazol
2
1
1
0
0
0
0
0
0,013
Etofenprox Met. Alpha-Co
2
0
2
0
0
0
0
0
0,021
Flupyradifuron
2
1
1
0
0
0
0
0
0,013
Kresoxim-methyl
2
2
0
0
0
0
0
0
0,007
Permethrin
2
1
1
0
0
0
0
0
0,012
Phenmedipham
2
2
0
0
0
0
0
0
0,005
Piperonylbutoxid
2
2
0
0
0
0
0
0
0,007
Triadimenol
2
2
0
0
0
0
0
0
0,003
1-NAD and 1-NAA, Summe
1
1
0
0
0
0
0
0
0,004
2-TFMBA
1
0
1
0
0
0
0
0
0,013
AMPA
1
0
0
1
0
0
0
0
0,11
BAC (n=8, 10, 12, 14, 16, 18)
1
0
1
0
0
0
0
0
0,026
Bromid
1
0
0
0
0
0
0
1
29,5
Bromoxynil
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Brompropylat
1
1
0
0
0
0
0
0
0,001
Bromuconazol
1
0
1
0
0
0
0
0
0,023
Cetrimoniumchlorid
1
1
0
0
0
0
0
0
0,007
Chlorfenapyr
1
0
1
0
0
0
0
0
0,02
Chlormequatchlorid, Summe
1
1
0
0
0
0
0
0
0,006
Cyazofamid
1
0
1
0
0
0
0
0
0,027
Cyflumetofen
1
0
0
1
0
0
0
0
0,081
Dichlorprop
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Diflufenican
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Fenamidon
1
0
1
0
0
0
0
0
0,032
Fenbutatin-oxid
1
0
0
0
1
0
0
0
0,25
Fenpropathrin
1
0
1
0
0
0
0
0
0,033
Fenpyrazamin
1
0
0
0
1
0
0
0
0,4
Fluroxypyr
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Flutriafol
1
1
0
0
0
0
0
0
0,007
Fluvalinat enamin
1
0
1
0
0
0
0
0
0,024
Fosthiazat
1
0
1
0
0
0
0
0
0,017
Iprobenfos
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Iprodion Met. RP 30228
1
0
1
0
0
0
0
0
0,026
Lufenuron
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Matrin
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Mepanipyrim
1
0
0
0
1
0
0
0
0,46
Mepanipyrim Met. M31
1
0
0
1
0
0
0
0
0,12
Metalaxyl Met. CGA67869
1
1
0
0
0
0
0
0
0,003
Metalaxyl Met.CGA107955
1
0
1
0
0
0
0
0
0,01
Metributin-desamino-diketo
1
1
0
0
0
0
0
0
0,006
Metribuzin-desamino
1
1
0
0
0
0
0
0
0,001
Nereistoxin
1
1
0
0
0
0
0
0
0,008
Omethoat
1
1
0
0
0
0
0
0
0,003
Pentachlorphenol
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Propargit
1
1
0
0
0
0
0
0
0,004
Pyrethrum
1
0
1
0
0
0
0
0
0,037
Pyrimethanil Met. SN 614 277
1
0
1
0
0
0
0
0
0,03
Pyrimethanil-4-hydroxy
1
0
0
1
0
0
0
0
0,071
Pyriofenon
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Simazin
1
1
0
0
0
0
0
0
0,005
Spiromesifen
1
1
0
0
0
0
0
0
0,001
Sulfanilamid
1
0
1
0
0
0
0
0
0,019
Terbuthylazin
1
1
0
0
0
0
0
0
0,007
Terbuthylazin-2-hydroxy
1
0
1
0
0
0
0
0
0,017
Terbuthylazin-desethyl-2-hydroxy
1
0
1
0
0
0
0
0
0,016
Terbutylazin-desethyl
1
1
0
0
0
0
0
0
0,002
Tolfenpyrad
1
1
0
0
0
0
0
0
0,003
Triflumizol, Summe
1
1
0
0
0
0
0
0
0,001

 

Anlage 4: Wirkstoffe und Metaboliten, die in der Rückstandsdefinition enthalten sind und nur als Summe in die Auswertung eingeflossen sind
Parameter In der Rückstandsdefinition enthalten und analytisch erfasst
1-Naphthylessigsäure, Summe 1-Naphthylacetamid
1-Naphthylessigsäure
Abamectin Avermectin B1a
Avermectin B1b
8,9-Z-Avermectin B1a
Aldicarb, Summe Aldicarb
Aldicarb-sulfoxid
Aldicarb-sulfon
Amitraz, Gesamt- Amitraz
BTS 27271
Benzalkoniumchlorid, Summe (BAC) Benzyldimethyloctylammoniumchlorid (BAC-C8)
Benzyldimethyldecylammoniumchlorid (BAC-C10)
Benzyldodecyldimethylammoniumchlorid (BAC-C12)
Benzyldimethyltetradecylammoniumchlorid (BAC-C14)
Benzylhexadecyldimethylammoniumchlorid (BAC-C16)
Benzyldimethylstearylammoniumchlorid (BAC-C18)
Captan, Summe Captan
THPI
Carbofuran, Summe Carbofuran
3-Hydroxy-Carbofuran
Clethodim, Summe Sethoxydim
Clethodim
Chloridazon, Summe Chloridazon
Chloridazon-desphenyl
DDT, Summe DDE, pp-
DDT, pp-
DDD, pp-
DDT, op-
Dialkyldimethylammoniumchlorid, Summe (DDAC) Dioctyldimethylammoniumchlorid (DDAC-C8)
Didecyldimethylammoniumchlorid (DDAC-C10)
Didodecyldimethylammoniumchlorid (DDAC-C12)
Dieldrin, Summe Dieldrin
Aldrin
Disulfoton, Summe Disulfoton
Disulfoton-sulfoxid
Disulfoton-sulfon
Endosulfan, Summe Endosulfan, alpha-
Endosulfan, beta-
Endosulfan-sulfat
Fenamiphos, Summe Fenamiphos
Fenamiphos-sulfoxid
Fenamiphos-sulfon
Fenthion, Summe Fenthion
Fenthion-sulfoxid
Fenthion-sulfon
Fenthion-oxon
Fenthion-oxon-sulfoxid
Fenthion-oxon-sulfon
Fipronil, Summe Fipronil
Fipronil-sulfon (MB46136)
Flonicamid, Summe Flonicamid
TFNG
TFNA
Folpet, Summe Folpet
Phthalimid
Fosetyl, Summe Fosetyl
Phosphonsäure
Glufosinat, Summe Glufosinat
MPP
N-Acetyl-Glufosinat (NAG)
Malathion, Summe Malathion
Malaoxon
Metazachlor, Summe 479M04
479M08
479M16
Methiocarb, Summe Methiocarb
Methiocarb-sulfoxid
Methiocarb-sulfon
Milbemectin Milbemycin A3
Milbemycin A4
Oxydemeton-methyl, Summe Oxydemeton-methyl
Demeton-S-methyl-sulfon
Parathion-methyl ,Summe Parathion-methyl
Paraoxon-methyl
Phorat, Summe Phorat
Phorat-sulfon
Phorat-oxon
Phorat-oxon-sulfon
Phosmet, Summe Phosmet
Phosmet-oxon
Prochloraz, Gesamt Prochloraz
2,4,6-Trichlorphenol *
BTS 44595BTS 44596
BTS 9608 BTS 40348 *
* ab September 2020 nicht mehr Teil der Summe
Pyrethrine, Summe Pyrethrin I
Pyrethrin II
Jasmolin I
Jasmolin II
Cinerin I
Cinerin II
Pyridat, Summe Pyridat
Pyridafol (CL 9673)
Quintozen, Summe Quintozen
Pentachloranilin
Spinosad, Summe Spinosyn A
Spinosyn D
Spirotetramat, Summe Spirotetramat
Spirotetramat-Enol
Spirotetramat, Ketohydroxy
Spirotetramat, Monohydroxy
Spirotetramat-Enol-Glykosid
Tolylfluanid, Summe Tolylfluanid
DMST
Triflumizol Triflumizol
FM-6-1

 

 

Artikel erstmals erschienen am 22.03.2021