Untersuchungsspektrum in Kosmetika


Untersuchungsspektrum KosmetikDas Produktsortiment kosmetischer Mittel ist sehr umfangreich und umfasst z.B. Reinigungs-, Pflege- und Dekorativprodukte von der Haarspitze bis zum Zeh.

 

Die nach Einwohnerschlüssel vorgegebenen Probenzahlen werden auf die verschiedenen Einzelprodukte des Sortiments nach risikoorientierten Überlegungen von Jahr zu Jahr geplant und verteilt.

Demzufolge wird das Untersuchungsspektrum stichprobenartig und produktbezogen unter wechselnden Gesichtspunkten und Themenschwerpunkten immer wieder neu festgelegt. Hierbei spielen die Zusammensetzung der Produkte an sich wie auch Werbeaussagen eine Rolle.

 

In diesen Überlegungen werden Fragen wie z.B.:

  • Herstellerüberwachung
  • Häufigkeit der Verwendung der Produkte durch wen (z.B. Kinder)
  • Verbleib der Erzeugnisse auf der Haut oder nicht
  • mögliche Risiken durch Inhaltstoffe usw.

ebenso berücksichtigt, wie z.B. Änderungen in der Gesetzgebung (z.B. Verbot eines Stoffes aufgrund neuer Erkenntnisse), Empfehlungen der Europäischen Kommission (z.B. zu Sonnenschutzmitteln) und die Häufigkeit vorkommender Beanstandungen.

 

So wurde z.B. nach Verbot des Weichmachers Dibutylphthalat Ende 2004 in Nagellack die Einhaltung dieses Verbots gezielt überprüft.

 

Nach Veröffentlichung der Empfehlungen der Europäischen Kommission aus 2006 „über die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln und diesbezügliche Herstellerangaben" wurden in den Jahren 2007 und 2008 die ggf. erfolgten Änderungen der Herstellerangaben begutachtet.

 

Autor(en): Dr. Bernhard Schuster, Diethild Herbolzheimer-Böttner

 

Bericht erschienen am 12.12.2008 11:18:20

Zuletzt aktualisiert am 16.12.2008 15:03:10